Die Führung beginnt im Museum mit dem Berliner Künstler Johannes Grützkes Gemälde „Jeder kann machen was er will“ von 1967. Mit ironischem Blick hinterfragt das Werk gesellschaftliche Anpassung und den Gegensatz zwischen individueller Freiheit und Konformität. Anschließend geht es zur Frankfurter Paulskirche, wo das monumentale Wandgemälde „Der Zug der Volksvertreter“ zentrale Fragen von Demokratie, politischer Vertretung und gesellschaftlicher Verantwortung aufgreift. Beide Werke zeigen Grützkes kritischen Blick auf Mensch und Gesellschaft.
