Entdecken Sie spannende Stationen zum Mitmachen in der gesamten Städel Sammlung. Innovative KI-Projekte und digitale Angebote des Städel Museums laden dazu ein, aktuelle Technologien spielerisch kennenzulernen, auszuprobieren und Neues zu entdecken.
Station vom Jüdischen Museum Frankfurt
An der Station kann die immersive Anwendung REALTALK 1864 erlebt werden. Sie basiert auf einer digitalen Rekonstruktion der Frankfurter Judengasse im Jahr 1864. Nach jahrzehntelangem Kampf haben Juden soeben das Recht erlangt, im Staatsdienst zu arbeiten und wählen zu gehen – aber ihre gesellschaftliche Teilhabe und berufliche Chancengleichheit sind noch lange nicht durchgesetzt. REALTALK 1864 führt mitten hinein in die Gasse, in der der Umbruch spürbar ist. Die Anwendung lädt zu Gesprächen mit fünf virtuellen Charakteren ein, die angesichts der neuen Situation Hoffnungen und Sorgen haben. Sie basiert auf einer historischen Wissensdatenbank und KI-gestützten Dialogen und verbindet historische Forschung mit ästhetischem Storytelling und nutzerorientierter Interaktion.
Station mit Marcel Isbert von AI Hub und Sarah Lewandowski von Bayer AG
Termine: Freitag, 4. September, 16.00 bis 20.00 Uhr
Treffpunkt: Alte Meister, 2. Obergeschoss, Raum 3
Hinweis: Ein Durchlauf dauert 15 bis 30 Minuten, jeweils 4 Personen pro Team
An dieser interaktiven Station werden die Teilnehmer selbst zu Detektiven: In DETEKTAI schlüpfen sie in die Rolle von Sherlock Holmes und lösen mithilfe eines KI-Assistenten im Stil von Dr. Watson einen Kunstraub. Durch Gespräche mit der KI, das Prüfen von Hinweisen und die Rekonstruktion des Falls müssen sie den Täter mithilfe von Logik und Indizien überführen.
Station mit Prof. Dr. Matthias Kaschube und Jonas Elpelt, Frankfurt Institute for Advanced Studies
Termine: Freitag, 4. September und Samstag, 5. September
Wie kann KI neue Perspektiven auf Kunst eröffnen? An dieser Station wird anhand aktueller Forschungsprojekte gezeigt, wie offene KI-Modelle genutzt werden, um Bilder zu analysieren, kreative Prozesse zu unterstützen und neue Zusammenhänge in der Sammlung des Städel Museums sichtbar zu machen. Die Teilnehmer erfahren hier mehr über die interdisziplinäre Wissenschaft am Frankfurt Institute for Advance Studies und darüber, wie quelloffene KI-Technologie neue Wege in der Erforschung von visueller Kunst eröffnen kann.
Interaktive Station mit Rinku Sharma, Kafi und Bair Ahmad, techeroes gGmbH
Termin: Samstag, 5. September, 10.00 bis 18.00 Uhr
Wie erzählt KI eine Geschichte aus einem Kunstwerk heraus? An dieser offenen Mitmachstation können Teilnehmer ein Werk aus der Städel Sammlung auswählen und erleben, wie die KI Bildelemente erkennt und daraus eine eigene Comicgeschichte entwickelt. Verschiedene Erzählstile können ausprobiert werden. Die entstandenen Comics können direkt ausgedruckt oder digital mitgenommen werden. Die Station zeigt auf spielerische Weise, wie Computer Vision und generative KI neue Zugänge zu historischen Kunstwerken eröffnen.
Das Wissen der Menschheit geht verloren. Es wiederzufinden und sich auf eine abenteuerliche Reise zu den Geheimnissen der Kunst zu begeben – das ist das edukative und unterhaltsame Game STÄDEL UNIVERSE. Die Mission beginnt mit einer mysteriösen Botschaft aus der Zukunft und führt durch verschiedene Level. Ziel des Spiels ist es, mit Hilfe der Kunstwerke das verloren gegangene Wissen wiederzuerlangen. Auf der Reise durch das Städel Universum werden Sie mit lebensnahen, ethischen und moralischen Themen konfrontiert. Alte Gewissheiten werden überprüft und neue Fragestellungen entwickelt.
Technische Voraussetzung des Games ist ein Smartphone mit den aktuellsten Betriebssystemen von iOS oder Android. Das Game funktioniert über alle gängigen Webbrowser. In der Dauerausstellung steht das kostenlose Städel WIFI zur Verfügung.
Erleben Sie bei dieser Station ein einzigartiges Stück Kunst- und Frauengeschichte! Entdecken Sie den Nachlass der Malerin Ottilie W. Roederstein (1859–1937) im digitalen Roederstein-Jughenn-Archiv, erkunden Sie ihre Biografie und tauchen Sie ein in ihr weitreichendes Netzwerk.
Angelehnt an die modulare Struktur der Digitalen Sammlung des Städel Museums wurde eine digitale Anwendung entwickelt, die die dynamische Visualisierung des weitverzweigten Netzwerks von Ottilie W. Roederstein in den Mittelpunkt stellt. Mithilfe interaktiver Such- und Filterfunktionen kann das Material gezielt nach Themen, Orten oder Personen durchsucht werden. So lassen sich die bewegenden Geschichten um Roederstein anhand der Archivalien nachvollziehen. Das digitale Angebot wird durch eine interaktive und bebilderte Chronologie ihres Lebens und Schaffens ergänzt.
Das Städel Museum hat mit dem Arbeitsbereich Altersmedizin der Goethe-Universität Frankfurt das erste digitale, kunstbasierte Vermittlungsformat für Menschen mit leichter und mittelgradiger Demenz entwickelt. Die kostenfreie webbasierte Anwendung „ARTEMIS Digital“ lädt Sie dazu ein, die Kunstwerke der Städel Sammlung auf eine neue, interaktive Weise zu entdecken – flexibel und ortsunabhängig.
Die digitale Anwendung basiert auf dem Führungs- und Workshop-Programm „ARTEMIS“ (ART Encounters: Museum Intervention Study) des Städel Museums und der Goethe-Universität Frankfurt, an dem Menschen mit Demenz gemeinsam mit ihren Angehörigen seit 2014 kostenfrei teilnehmen können. Es bietet ihnen ein barrierearmes Kunstvermittlungsangebot anhand von Führungen in der Dauerausstellung und anschließender kreativer Atelierarbeit.
Weitere Informationen zu den Stationen finden Sie hier in Kürze.
Gemeinsam Zukunft denken: Zwei Tage voller Talks, Workshops und Begegnung. Erleben Sie das Städel KI Festival „Imagining Futures in Noisy Times“ inmitten von 700 Jahren Kunst.
U-Bahnen U1, U2, U3 und U8 (Schweizer Platz)
Straßenbahnen 15 und 16 (Otto-Hahn-Platz)
Zu Fuß ca. 10 Minuten vom Hauptbahnhof über den Holbeinsteg
Als kostenlosen Service bieten wir allen Besuchern die Nutzung unseres WiFis an. Bereichern Sie Ihren Museumsbesuch mit unserem digitalen Vermittlungsangebot, indem Sie Ihr mobiles Gerät mit dem WiFi „Staedel_WiFi“ verbinden. Die Eingabe eines Passworts ist nicht erforderlich.
Aus Sicherheitsgründen müssen Taschen (größer als Din A4) und Jacken an der Garderobe abgegeben werden. Das Tragen von Kleidungsstücken über dem Arm ist in den Ausstellungsräumen nicht gestattet, um ein versehentliches Berühren der Werke zu verhindern.
Der Verzehr von Speisen und Getränken ist in den Ausstellungsräumen nicht gestattet. Auch das Mitführen von Flüssigkeiten ist dort nicht erlaubt. Für die Aufbewahrung steht unsere Garderobe zur Verfügung.
Für die Versorgung von Babys und Kleinkindern können Sie die entsprechenden Räume im Erdgeschoss des Hauptgebäudes nutzen. Bitte sprechen Sie dazu unser Personal an.
Die Garderobennutzung im Städel Museum ist kostenfrei. Die Garderobe befindet sich rechts abgehend vom Hauptfoyer. Abgegeben werden müssen: Jacken, Taschen (größer DIN A4), Rucksäcke, Schirme, Gehstöcke mit Metallspitze sowie größere Gegenstände, die nicht in die Ausstellung mitgenommen werden dürfen. Die Aufbewahrung von Koffern, Trolleys und größeren Gepäckstücken ist aus Platzgründen nicht möglich. Für deren Verstauung empfehlen wir die Schließfächer im Hauptbahnhof.
Für die Nutzung der Schließfächer sind 1-Euro-Münzen erforderlich (Maße Schließfächer: 50x30x40 und größer). Für die Garderobe und den Inhalt der Schließfächer wird keine Haftung übernommen.
Mit Vorträgen, Talks und Workshops wird das Museum zwei Tage lang zum offenen Raum für Austausch, Reflexion und Begegnungen.
Vielfältiges Führungsangebot durch die Städel Sammlung mit über 700 Jahren Kunst
Renommierte Experten aus Wissenschaft, Kultur, Medien und Gesellschaft im Gespräch über die Zukunft mit KI
Hangout mit Musik, Drinks und Networking nach dem Bühnenprogramm des Städel KI Festivals
Spannende Stationen in der Sammlung zu KI-Projekten und digitalen Angeboten des Städel Museums
Interaktive Workshops zur Erweiterung eigener KI-Kompetenzen und zum bewussten Abschalten vom digitalen Alltag durch Kreativität