Adolf Luther

Architektur als Licht und Spiegelung
Im Städel Garten II

6. Juni 2013 bis 2. Februar 2014

Vom Sommer 2013 bis zum Frühjahr 2014 zeigte das Städel Museum im Rahmen der Präsentation „Adolf Luther. Architektur als Licht und Spiegelung“ zentrale und raumgreifende Installationen des Lichtkünstlers Adolf Luther (1912–1990) aus den 70er- und 80er-Jahren im Garten des Städel Museums. Luther, Zeitgenosse der Düsseldorfer Gruppe ZERO, arbeitete mit Licht als Objekt und Spiegelung, Raum und Bewegung. Seine minimalistischen, interaktiven Objekte und Installationen im Städel Garten veränderten in ihrer visuellen Flüchtigkeit die Wahrnehmung der Umwelt.

Insgesamt vier raumgreifende Installationen, als „Integrationen“ betitelt, waren im Garten des Museums zu sehen. Luther verstand seine Integrationen als Vervollkommnung der sie umgebenden Architektur. Unter anderem wurde im vorderen Teil des Städel Gartens eine Hängebrücke aus beweglichen Hohlspiegeln gezeigt („Integration Hängebrücke“, 1979). An der Außenwand des Ausstellungshauses im hinteren Gartenbereich nahe dem Dach der Gartenhallen wurde eine Wandinstallation aus sphärischen Hohlspiegeln („Integration Wandlinsen“, 1986) angebracht, die inzwischen dauerhaft für die Städelsche Sammlung der Gegenwartskunst gesichert werden konnte.

KURATOR: Dr. Martin Engler, Städel Museum
GEFÖRDERT DURCH: Städel Gartengesellschaft; zusätzliche Unterstützung durch die Adolf-Luther-Stiftung Krefeld

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