Dürer

Kunst – Künstler – Kontext

23. Oktober 2013 bis 2. Februar 2014

Anhand von rund 280 Werken aus den wichtigsten Sammlungen der Welt bot das groß angelegte Ausstellungsprojekt im Städel Museum einen umfassenden Blick auf Albrecht Dürer. Die Ausstellung zeigte Dürers Schaffen in seiner ganzen Breite und in der ganzen Vielfalt seiner künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten: vom Tafel- und Leinwandbild über Handzeichnungen und Blätter in unterschiedlichen druckgrafischen Techniken bis hin zu den von ihm verfassten und illustrierten Büchern.

Dürers fortwährende Auseinandersetzung mit den Werken seiner deutschen, niederländischen und italienischen Künstlerkollegen war zentrales Thema der Altmeisterausstellung, die Dürers Arbeiten in den historischen Kontext ihrer Entstehung stellte. Hierfür ergänzten Arbeiten von Vorläufern, Zeitgenossen und Schülern wie Martin Schongauer, Hans Baldung Grien, Hans von Kulmbach, Jacopo deʼ Barbari, Giovanni Bellini, Joos van Cleve oder Lucas van Leyden die Präsentation. Durch diese Art der Kontextualisierung wurde dem Betrachter nicht nur die besondere Gestaltungskraft Dürers, sondern auch dessen entscheidender Beitrag zur Entstehung der nordeuropäischen Renaissancekunst verständlich.

Zur Ausstellung kamen u. a. weltberühmte Leihgaben aus der National Gallery London, dem Museo Nacional del Prado in Madrid, der National Gallery of Art in Washington, dem Pariser Louvre, dem British Museum in London, den Staatlichen Museen zu Berlin, den Uffizien in Florenz, dem Amsterdamer Rijksmuseum oder dem J. Paul Getty Museum in Los Angeles.

KURATOR: Prof. Dr. Jochen Sander, Städel Museum
GEFÖRDERT DURCH: Sparkassen-Finanzgruppe, Skadden, Arps, Slate, Meagher & Flom LLP, Gas-Union GmbH
MIT UNTERSTÜTZUNG VON: Georg und Franziska Speyer’sche Hochschulstiftung, Willy Robert Pitzer Stiftung, Museumskooperationspool der Stadt Frankfurt am Main, Schott AG

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