Claude Lorrain

Die verzauberte Landschaft

3. Februar bis 6. Mai 2012

Das Städel Museum widmete Claude Lorrain (um 1600–1682), einem der wichtigsten Landschaftsmaler des 17. Jahrhunderts, die erste monografische Ausstellung in Deutschland seit rund dreißig Jahren. Die Schau „Claude Lorrain. Die verzauberte Landschaft“, die im Obergeschoss des Ausstellungshauses zu sehen war, folgte einer chronologischen Sicht auf sein Werk und präsentierte rund 130 Werke aus allen Schaffensphasen des bedeutenden französischen Barockkünstlers. Auf der Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse stellte die Ausstellung neben einer hochkarätigen Auswahl von Gemälden auch die einzigartigen Zeichnungen und Druckgrafiken Claude Lorrains vor.

Mit einer seltenen Lorrain-Radierung aus der spektakulären Folge des „Feuerwerks“ (1637) und einer bedeutenden Zeichnung aus dem sogenannten Wildenstein-Album, der „Tänzerin mit Tamburin und Dudelsackspieler“ (1648), wurden zudem innerhalb der Ausstellung erstmals wichtige Neuerwerbungen präsentiert, die das Städel im Vorfeld der Schau tätigen konnte. Leihgaben kamen unter anderem aus dem British Museum und der National Gallery in London, dem Petit Palais in Paris und dem Kupferstichkabinett in Berlin. Die in Kooperation mit dem Ashmolean Museum in Oxford entstandene Ausstellung zeigte Lorrain als hoch reflektierten Künstler, der in allen drei Medien außergewöhnliche und eigenständige Kunstwerke geschaffen hat.

KURATOR: Dr. Martin Sonnabend, Städel Museum; Dr. Jon Whiteley, Ashmolean Museum
WEITERE STATION: Ashmolean Museum, Oxford, 6.10.2011–8.1.2012
GEFÖRDERT DURCH: J.P. Morgan

Ausstellungsfilm

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